Hier finden Sie Berichte zu
folgenden Projekten:
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Patenschaft zum Familienhaus „Casa
Elisabeta“ in Mocrea/RO
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Partnerschaft mit dem
Kolping-Regionalverband Banat
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Förderkreis „Arbeit und Begleitung
für Menschen mit Behinderung“
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Ausbildungsprojekt „Mobile Schule
für Heilerziehungspflegehelfer“
Unsere Mitarbeiter geben gern weitere
Informationen.
Kolpingbüro Bad
Salzungen, Tel: 03695-622581
oder
im
Kolpingbüro in
Heiligenstadt, Tel: 03606-614497
Wir
möchten durch die Veröffentlichung dazu beitragen, dass die benötigten Spenden
zur Realisierung der Projekte aufgebracht werden können.
Spenden
können Sie auf unser Konto überweisen.
Kolpingwerk Erfurt e.V.
Kontonummer: 102 555
Wartburg-Sparkasse
BLZ
840 550 50
Zuwendungsbestätigungen
können von uns erteilt werden.
Patenschaft zum
Familienhaus „Casa Elisabeta“ in Mocrea/RO
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Einweihung des „Casa Elisabeta“
2004 |
Seit September 2003 sind 28 behinderte Waisenkinder aus
der Centrul Scolar Nr.
15, dem ehemaligen Kinderheim in Ineu, in drei Familienhäusern in Mocrea und
Ineu untergebracht. Zu einem dieser Häuser hat das Kolpingwerk
Diözesanverband Erfurt eine Patenschaft übernommen. Jedes der neun Kinder im Haus hat einen
persönlichen Paten aus unserem Verband. Durch Briefe, Geschenke und
finanzieller Hilfe wollen wir das Haus unterstützen. Bei den regelmäßigen Begegnungsfahrten nach Rumänien besucht die
Reisegruppe vom Kolpingwerk Erfurt die Familienhäuser. Nach herzlicher
Begrüßung wird mit den Patenkindern ein gemeinsamer Nachmittag verbracht. |
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Als Zeichen der Verbundenheit mit Thüringen erhielt das
Patenhaus des Kolpingwerkes DV Erfurt während einer kleinen Einweihungsfeier
den Namen „Casa (Haus) Elisabeta“. Die Kinder fühlen sich dort sehr wohl und
in einer solch kleinen Gruppe ist eine individuelle Betreuung möglich. Das Haus ist noch sehr
renovierungsbedürftig. Mit einer ersten größeren Spende konnte im September
2004 das Dach des Hauses erneuert werden. Doch es fehlt noch an Vielem. Im
Jahr 2005 finanzierte die Kolpingjugend unseres Verbandes die Strom- und
Brennholzkosten des Hauses. |
Besuch bei den Patenkindern 2006 |
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Gruppenbild mit den Kindern beim
Besuch 2008 |
Die Spenden der Paten ermöglichten den Kindern eine
Sommerfreizeiten, kleine Ausflüge, für jedes Kind ein Weihnachtsgeschenk oder
Advent- und Osterwochenenden, die von der rumänischen Kolpingjugend in Timisoara gestaltet werden. Die Mitarbeiter im „Casa Elisabeta“
sind sehr dankbar für die dauerhafte Unterstützung aus Deutschland. In den
letzten Jahren hat sich die staatliche finanzielle Unterstützung für die
Häuser deutlich verbessert und die Grundversorgung der Kinder ist gesichert.
Durch die Patenschaften sind zusätzliche kleine Freuden möglich und die
Kinder leben mit dem Gefühl für jemanden wichtig zu sein. |
Förderkreis „Arbeit
und Begleitung für Menschen mit Behinderung“
Im
April 2007 begannen wir gemeinsam mit unserem Partner Jörg Georgi ein neues Projekt
zu erarbeiten. Wieder sollten Menschen mit Behinderten unsere Zielgruppe sein,
da diese Menschen in Rumänien am meisten benachteiligt sind und es noch keine
Lobby für sie gibt.
Viele
der Heimkinder des ehemaligen Kinderheimes in Ineu sind nun schon erwachsen.
Manche haben den Weg in ein eigenständiges Leben gefunden. Die meisten jedoch
haben auf Grund ihrer angeborenen oder durch Heimaufenthalte erworbenen
Behinderungen kaum eine Chance. Um diese jungen Erwachsenen soll sich der neu
entstandene Förderkreis „Arbeit und Begleitung für Menschen mit Behinderung“
kümmern.
Der
dazu von uns erarbeitete Projektantrag fand beim Kuratorium der Deutschen
Behindertenhilfe - „Aktion Mensch“ Zuspruch und wurde mit einer finanziellen
Unterstützung für drei Jahre bewilligt. Diese Bewilligung hat uns sehr erfreut
und ermöglichte es, am 1. Juni 2008 mit diesem Projekt zu beginnen. Ziel des
Förderkreises „ABMB“ wird sein, Menschen mit Behinderung, die in Lage sind zu
arbeiten, zu helfen, eine passende Arbeitsstelle zu finden und sie in Berufs-
und Alltagslegen zu begleiten. Dabei ist es wichtig, die Arbeitgeber für eine
Einstellung eines Menschen mit Behinderung zu gewinnen, ihn auf Möglichkeiten
der staatlichen Förderungen und Unterstützung aufmerksam zu machen und die
Integration von Menschen mit Behinderung in Rumänien zu thematisieren. Da es in
Rumänien die Institution „Geschützte Werkstatt“ noch nicht gibt, ist es
wichtig, Menschen mit Behinderungen möglichst in den Arbeitsmarkt zu
integrieren, um sie aus ihrer Isolation und Unselbständigkeit herauszuholen.
Dies
ist keine einfache Aufgabe und benötigt ausreichende und dauerhafte Begleitung
und Betreuung. Über den weiteren Verlauf und Erfolg des Projektes werden wir
aktuell berichten.

Jörg Georgi bei der Vorstellung des
neuen Projektes in Ineu
Ausbildungsprojekt
„Mobile Schule für Heilerziehungspflegehelfer“
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Seit einigen Jahren unterstützen wir in Rumänien
Ausbildungsprojekte für Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen. Mit Jörg
Georgi, einem evangelischen Diakon aus Weimar, der mit seiner Familie in
Rumänien lebt und dem Verein „Johannes Falk“ Rumänien, haben wir dafür einen
zuverlässigen Partner vor Ort gefunden. Schon 2003 – 2004 lief ein Projekt
„Mobile Schule“ mit der finanziellen Unterstützung des Komitees
„Weltgebetstag der Frauen“ sehr erfolgreich. Damals erhielten in einem
mehrjährigen berufsbegleitenden Kurs MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendheime Ineu und
Sankt Anna, die über keine pädagogische Kenntnisse
verfügten, eine Ausbildung zum Heilerziehungspflegehelfer. Dies wirkte sich
sehr positiv auf die Betreuungsqualität für die betreuten Kinder und
Jugendlichen aus. Da die Notwendigkeit für solch eine Ausbildung sehr groß war
und auch das Jugendamt des Landkreises Arad von der
Qualität und dem Inhalt der Ausbildung überzeugt war, begannen wir gemeinsam
mit Jörg Georgi ein umfangreicheres Projekt vorzubereiten. Um den MitarbeiterInnen ohne entsprechende Ausbildung in Betreuungseinrichtungen
des gesamten Landkreises Arad eine solche
Ausbildungsmöglichkeit zu ermöglichen, wurden drei einjährige Kurse für je 25
MitarbeiterInnen geplant. Die
finanzielle Absicherung dieses Projektes konnten wir jedoch unmöglich allein
tragen. Daher stellten wir im Juni 2004 einen Antrag bei der „Aktion Mensch“
- Deutsche Behindertenhilfe. Nach eingehender Prüfung befand die „Aktion
Mensch“ unser Projekt für gut und sinnvoll und sagte uns für drei Jahre 89 %
der notwendigen Gelder zu. So konnte im Januar 2005 der erste neue
Ausbildungsgang beginnen. |
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Zeugnisübergabe
in Sankt Anna im Dezember 2005 |
Das Ausbildungsprojekt „Mobile Schule“ wurde im Mai 2008
erfolgreich abgeschlossen. Jörg Georgi hatte die Aufgabe des Projektleiters
in Rumänien übernommen und die Mitarbeiter vom Kolpingwerk Erfurt waren für
die Zwischenberichte und die Abrechnung bei der „Aktion Mensch“
verantwortlich. Regelmäßiger Kontakt durch e-mail, Telefon und Arbeitstreffen
in Deutschland und Rumänen waren für das Gelingen des Projektes wichtig und
notwendig. So ermöglichte das Projekt 120 Mitarbeitern von
Betreuungseinrichtungen und 40 Pflegeeltern eine entsprechende Ausbildung.
Die wirkte sich sehr positiv auf die Betreuungsqualität für Menschen mit
Behinderung im Landkreis Arad aus. |
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Stellvertretend für die Kinder und Jugendlichen mit
Behinderungen des Landkreises Arad/Rumänien möchten
wir der „Aktion Mensch“ - Deutsche Behindertenhilfe für die Förderung dieses
Projekts danken. |
Partnerschaft mit dem Kolping
Regionalverband Banat
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Seit 1995 besteht die Partnerschaft zwischen dem
Kolpingwerk DV Erfurt und dem Kolping-Regional-verband
Banat. Dabei geht es neben der materiellen Unterstützung vor allem um
persönliche Begegnung der Menschen beider Länder und um Hilfe und
Erfahrungsaustausch beim Aufbau der Verbandsstrukturen im Kolpingwerk
Rumänien. Im Mai 2004 konnten unsere rumänischen Partner ein neues Büro und
Bildungszentrum in Timisoara einweihen. Der junge
Verband hat sich gut entwickelt und verfügt nun über gute
Arbeitsmöglichkeiten. Im Rahmen einer Begegnungsfahrt konnte eine Gruppe vom
Kolpingwerk DV Erfurt an der Einweihungsfeier in Rumänien teilnehmen. |
Einweihungsfeier des Büro- und
Bildungszentrums |
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Mitarbeiterinnen der Suppenküche in
Timisoara |
Jährlich finden Begegnungen in Deutschland und in Rumänien
statt. Diese bieten Gelegenheit, das jeweils andere Land, die Menschen und
die Kolpingarbeit dort kennen zu lernen. Die Gastfreundschaft, die uns immer
wieder in Rumänien entgegengebracht wird, ist überwältigend. Während der
Reise durch Rumänien werden die unterstützten Projekte der Kolpingsfamilien
im Banat besucht. Meist sind es soziale Projekte wie Suppenküchen,
Kinderbetreuung, Ausbildung von benachteiligten Jugendlichen oder Erwachsenbildung.
Mit diesem sozialen Engagement übernehmen die Kolpingsfamilien eine wichtige
Rolle in der Gesellschaft. Unterstützung ist dafür oft nötig. |
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In Jahr 2005 leistete der Kolping Regionalverband
Banat besonders gute Hilfe für die vom Hochwasser betroffenen Familien in der
Umgebung von Uivar. Dort waren zahlreiche Häuser zerstört und etwa 300
Menschen obdachlos geworden. Durch eine schnelle und sehr gute Organisation
der Hilfe und großzügigen Spenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz und
Rumänien konnten die Hauptamtlichen und die Kolpingsfamilien des
Regionalverbandes vielen Familien in
ihrer Not helfen und sogar einigen ein neues Zuhause geben. Das Kolpingwerk
Diözesanverband Erfurt stellte 2.000,00 Euro für die Hochwasseropfer zur
Verfügung. |
Zerstörung in einem Dorf in der
Nähe von Uivar |
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Die Kolpingsfamilien im Banat übernehmen
bei der jährlichen Weihnachtspaketaktion die Aufgabe der Verteilung. Sie sorgen
dafür, dass die Spenden an bedürftige Familien oder an Institutionen gegeben
werden. 2005 wurden die Weihnachtspakete zum Beispiel ausschließlich in den
vom Hochwasser betroffenen Ortsschaften verteilt, um den Menschen eine Freude
und ein Hoffnungszeichen zu geben. |
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Begegnungen sind für unsere Partnerschaft sehr wichtig. So
findet jährlich eine Begegnungsfahrt nach Rumänien oder Deutschland statt.
Während dieser Reise werden nicht nur Projekte besucht oder besprochen, es gibt
immer auch Gelegenheit, das jeweilige Land besser kennen zu lernen und somit
die Freundschaft und das gegenseitige Verständnis zu vertiefen. Auch in
diesem Jahr war eine Gruppe von 10 Kolpingfreunden bei den Partnern in
Rumänien zu Gast. Ein Reisebericht und Fotos dazu sind auf der Seite
„Rumänien - Partnerschaft“ zu finden. |
Besuch der
Partner in Deutschland im Mai 2007 |