Zum Tod von Prälat Paul Uthe
Langjähriger Kolping-Diözesanpräses
und ehemaliger Generalvikar verstarb
am 2. April 2009 – Requiem am Karmittwoch im Bergkloster von Heiligenstadt
Nach schwerer Krankheit verstarb am 2. April 2009 Prälat
Paul Uthe im Heiligen-städter
Vincenz-Krankenhaus. Der bekannte Geistliche war
von 1974 bis 1981 Generalvikar von
Bischof Hugo Aufderbeck und hat sich als langjähriger
Diözesanpräses des Erfurter Kolpingwerkes große Verdienste erworben. Seit
Oktober 1998 hatte Prälat Uthe als Pensionär in
Heiligenstadt gelebt und sich dort nach Kräften weiterhin in die Seelsorge
eingebracht.
Der in Heyerode geborene Geistliche war nach Kaplansstellen
in Rudolstadt und Mühlhausen Subregens des Erfurter Priesterseminars, bevor ihn
Bischof Aufderbeck zum Ordinariatsrat (Finanzen, Bau)
berief, eine Funktion, die Paul Uthe nach 1981 bis
Ende der 90er Jahre noch weiterführte.
Die heute 22
Thüringer Kolpingsfamilien sind dem Verstorbenen über den Tod hinaus für sein
großes Engagement im Sinne des christlichen Sozialreformers Adolf Kolping
dankbar. So sind mit dem Namen Paul Uthes die
Wiederbelebung bzw. Neugründung mehrerer Kolpingsfamilien des Eichsfeldes und
der thüringischen Diaspora verbunden. Auch die Einführung einer eigenen
Wallfahrt des Thüringer Kolpingwerkes seit 1980 geht auf Diözesanpräses Uthe
zurück. Den Zusammenhalt und die Ausstrahlung der rund 150 Kolpingsgemeinschaften
der ehemaligen DDR hat Prälat Uthe ebenso nach
Kräften gefördert, insbesondere bei den regelmäßigen Treffen der Diözesanpräsides sowie bei den jährlichen Berliner
Begegnungen des Deutschen Kolpingwerkes.
Die Erfurter Kolpingsfamilie, deren 10. Präses Paul Uthe von 1962 bis 1998 war, ist ihm über den Tod hinaus für
seinen brüderlichen Dienst sehr dankbar. Zu ihrem 150jährigen
Bestehen hatte sie 2003 Prälat Uthe zum Ehrenpräses auf Lebenszeit ernannt - eine Ehrung, die
Bischof Dr. Joachim Wanke beim Festgottesdienst im Erfurter Dom vornahm. R.I.P.
M. Meinung,
KF Erfurt