Info-Tour durch neue Länder
Kolping-Generalpräses erstmals offiziell in der Region Ost unterwegs -
Von Berlin über Magdeburg und Erfurt nach Dresden und Görlitz
Nach einer Visite beim Diözesanverband Berlin und
einem Besuch des Kolping-Bildungswerkes in Hettstedt machte Prälat Axel Werner,
Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes,
jetzt erstmals auch in Erfurt Station. Besonders einprägend war für ihn dabei
ein Besuch in der Erfurter Kolping-Regelschule, die als einzige staatliche
Schule der jungen Länder den Namen des Priesters und Sozialreformers Adolph
Kolping trägt. Bei einer Diskussion mit Schülern und Lehrern (unser Bild)
informierte Prälat Werner über die segensreiche Kolping-Arbeit in über 60
Ländern der Erde, wobei er insbesondere Entwicklungsprojekte in Südamerika und
Indien vorstellte, die das große Interesse der Schüler fanden. Außerdem
erkundigte sich der Generalpräses vor Ort über die
Tätigkeit des Thüringer Kolping-Bildungswerkes, das sich u.a.
um die Ausbildung behinderter Jugendlicher sowie um Suchtkranke kümmert. Mit
Freude hörte er, dass im neuen Erfurter Kolping-Wohnheim "Weitsicht"
80 Plätze für Azubis angeboten werden können, so wie es einst der
"Gesellenvater" tat.
Der erste Erfurt-Besuch von GP Werner hatte mit einem
Pastoral-Gespräch bei Weihbischof Dr. Reinhard Hauke begonnen und endete mit
einem Erfahrungsaustausch des Kolping-Diözesanverbandes Erfurt. Dabei lud der
"Chef" des weltweiten Kolpingwerkes auch die 22 Thüringer
Kolpingsfamilien zur Rom-Wallfahrt 2011 ein, in deren Rahmen die 20. Wiederkehr
der Seligsprechung Vater Kolpings begangen werden soll.
M. Meinung,
KF Erfurt