Worbis (mm)."Wir freuen uns auf Benedikt!" So sangen die jüngsten Teilnehmer der 31. Thüringer Kolping-Wallfahrt, als sie in einem Anspiel engagiert über ihre Kolping-Kindertage 2011 berichteten. Und: die Begeisterung der Jungen und Mädchen aus 12 Eichsfeld-Dörfern, die alle im August auf der Heiligenstädter "Bleibe" gemeinsam über die Geschichte des Papsttums nachgedacht hatten, wirkte dann auch ansteckend auf die große Wallfahrtsgemeinde in St. Antonius.
Die traditionelle Wallfahrt, an der Vertreter aus 20 Kolpingsfamilien des Bistums sowie Gäste aus den DV Fulda und Aachen teilnahmen, hatte mit einem festlichen Gottesdienst begonnen, den Diözesanpräses Helmut Tasch (Struth) in Konzelebration mit dem Görlitzer Diözesanpräses Dr. Wolfgang Kresak sowie dem Worbiser Stadtdechanten Präses Engelbert Dietrich feierte.
Diözesanpräses Dr. Kresak (Wittichenau), der auch herzliche Segensgrüße des neuen Görlitzer Bischofs überbrachte, erinnerte in seiner Predigt daran, dass für uns die Zehn Gebote zeitlos gültig bleiben. "Christen müssen sich immer dann zu Wort melden, wenn den Geboten Gottes zuwider gehandelt wird. Auch der selige Adolph Kolping hat dies beispielhaft getan und zu seiner Zeit niemals weggeschaut!" Für Kolpingmitglieder, so Präses Dr. Kresak, sei aber auch die eigene Dresdner Leitbildfestlegung des Jahres 2000 "Wir sind in der Kirche zu Hause!" eine gute Richtschnur. Die liturgischen und sonstigen Dienste der Wallfahrt hatten diesmal die 80jährige Kolpingsfamilie Struth und die gastgebende KF Worbis übernommen.
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| Jungen und Mädchen aus 12 Eichsfeldorten, die an den sommerlichen "Kolping-Kindertagen" in Heiligenstadt teilgenommen hatten, boten bei der diesjährigen Thüringer Kolping-Wallfahrt in "St. Antonius" von Worbis ein szenisches Anspiel in Vorfreude auf den Papstbesuch im Eichsfeld und in Erfurt. Foto: Veronika Meinung |